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Haus & Garten

Nur ein gesunder Garten ist ein schöner Garten! In unserem Sortiment finden Sie alles, was Sie für eine natürliche und effektive Pflanzenpflege benötigen.

Niem - das natürliche Wundermittel für den Pflanzenschutz

Der tropische Niembaum kommt ursprünglich aus Indien und den angrenzenden Nachbarstaaten und gehört zur Familie der Mahagonigewächse. Bislang ist keine andere Pflanze bekannt, die im Holz, der Rinde, den Ästen, Blättern und Samen so viele nutzbringende Stoffe produziert wie der Niembaum. In der Landwirtschaft und im Gartenbau zählt man deshalb auf die pflanzenkräftigende und krankheitsabwehrende Wirkung.
Niemöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl, das aus den Samen eben dieses Niembaums gewonnen wird. Durch das schonende Kaltpressverfahren bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Das Azadirachtin, der Hauptwirkstoff der Niemsamen, wirkt auf das Hormonsystem der Insekten ein und verhindert, dass sich die Larven weiter entwickeln können. Ebenso wirkt es als Fraßhemmer und verhindert durch seinen unangenehmen Geruch, dass mit Niem geschützte Pflanzen von Schädlingen, wie z.B. Blattminierer, Flöhe, Käferlaven, Läuse, Raupen, Stechmücken, Wanzen, Zecken und Zikaden, befallen werden. Für Nützlinge, wie Bienen, Schmetterlinge oder Säugetiere sind die Wirkstoffe des Niems ungefährlich und beeinträchtigen ihren Lebensraum in keinster Weise. Niempresskuchen dient zusätzlich zur Anreicherung des Bodens. Im ökologischen Landbau ist auch die Verwendung von selbsthergestellten Niemextrakten zur Insektenvertilgung bei Pflanzen zulässig. Im Freien oder im Gewächshaus sollte in der Hauptvegetationsperiode alle 2 bis 6 Wochen je nach Schädlingsbefall oder Gefährdung gespritzt werden. Da sich reines Niemöl nicht mit Wasser vermischen lässt, empfiehlt sich die Fertigmischung Niemöl mit Rimulgan. Rimulgan ist ein nützlingsschonender Emulgator, der das Öl mit dem Wasser verbindet. Für eine Sprühlösung vermischen Sie einfach 5-10 ml der Mischung Niemöl mit Rimulgan mit 1l Wasser und besprühen die Pflanzen, vor allem die Blattunterseite, tropfnass. Wartezeiten bei der Behandlung sind nicht notwendig und Nützlinge werden geschont. Bei der Zugabe von Lebermoosextrakt können zusätzlich Krankheitserreger wie Pilze mit behandelt werden. Aber nicht nur bei der Pflanzenpflege haben sich die Eigenschaften von Niem bewährt. Auch in der Kosmetik, z.B. Niemshampoo, und der Tierpflege findet Niemöl Verwendung, denn es hat auch eine pflegende Wirkung. Somit wird Niem zurecht als Wundermittel bezeichnet, denn so multifunktionell einsetzbar wie der Niembaum mit seinen vielfältigen Produkten sind nicht viele Gewächse. Starten Sie also guten Gewissens in die Hobbygärtner-Saison und sagen Sie unliebsamen Schädlingen auf natürliche Weise den Kampf an!

Lebermoosextrakt
Moose sind wahre Überlebenskünstler: Im Laufe ihrer Evolution haben sie bestimmte Inhaltsstoffe entwickelt, die sie vor Pilzen, Bakterien und Fressfeinden schützen. Diese Wirkung der Moose war bereits Naturvölkern wie den Indianern Nordamerikas und den neuseeländischen Maoris bekannt. Sie verwendeten Moose zur Wundversorgung und zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten. Auch in der chinesischen Volksmedizin wurden Moose eingesetzt. Beim Lebermoosextrakt handelt es sich um ein Naturprodukt, welches schnell biologisch abbaubar ist. Im Gegensatz zu Pilzbekämpfungsmitteln wie Kupferbrühe bleiben keine Rückstände im Boden. Zudem kann das Lebermoosextrakt gegen verschiedene Erreger eingesetzt werden, während die meisten chemischen Pilzbekämpfungsmittel nur gegen jeweils einen Bestimmten wirken. So hilft das Lebermoosextrakt bei Pflanzenkrankheiten wie Echtem und Falschen Mehltau an Obst, Gemüse und Zierpflanzen; gegen Grauschimmelfäule an Erdbeeren, Weinreben, Paprika, Salat, Tomaten und Blumen; bei Rostkrankheiten an Rosen, Obstgehölzen und Zierpflanzen; gegen Sternrußtau an Rosen und Schorfkrankheiten an Apfel- und Birnbäumen; gegen die Kräuselkrankheit an Pfirsichbäumen und gegen die Weiß- und Rotfleckenkrankheit bei Erdbeeren. Außerdem können Pilzerkrankungen und Bakteriosen unterschiedlichster Art behandelt werden. Das Lebermoosextrakt verhindert, dass sich Pilzsporen oder Bakterien weiter vermehren. Auch Salatschnecken werden durch das Lebermoosextrakt verdrängt. Im häuslichen Bereich kann Lebermoosextrakt als Kosmetikrohstoff, zur Tierpflege und als Zusatz in Reinigungsmitteln, Farben und Bindemitteln verwendet werden. Für die Herstellung von Lebermoosextrakt wird das Pflanzenmaterial aus der Natur entnommen, ohne jedoch den Bestand zu gefährden. Die Wirkstoffe des Lebermoosextraktes sind in 70% Alkohol gelöst.

Das Institut für Mikrobiologie an der Universität Bonn testet laufend die Wirkungsweise des Extraktes.